Meine Wiese

Vor mehr etwa 30 Jahren war unsere Wiese noch ein Maisfeld.

Nach vielen Jahren der Renaturierung findet sich hier nun wieder  eine verhältnismäßig große Vielfalt an Pflanzen und Insekten.

Je nach Jahreszeit und Bodenbeschaffenheit (sehr unterschiedlich auf unserem Gelände: Sand, Ortstein, anlehmiger Boden) finden sich folgende Pflanzen:

Verschiedene Sorten Sauerampfer, Mohn, Klee, Schafgarbe, Johanniskraut, Disteln, Wegerich, Gräser,

außerdem Habichtskraut, Hahnenfuß, Kornblume, Lichtnelke, Kamille, Schöllkraut, Wicke, Wilde Möhre, Sternmiere, Königskerze, Löwenzahn, Hasenbrot, Wildtulpen, Storchschnabel, Taubnessel, Wiesenschaumkraut, Gänseblümchen, Fingerkraut, Beinwell, Ackerstiefmütterchen, Braunelle, Ehrenpreis, Berufkraut, Weideröschen, Fingerhut, Scharbockskraut, Hasenklee, Hirtentäschel, Knopfkraut, Lerchensporn uvm.

Entsprechend gibt es eine Vielzahl von Kleinschmetterlingen, Tagfaltern, Käfern, Grashüpfern, Heuschrecken, Wespenspinnen,  vielen weiteren Spinnen, Hummeln, Wildbienen, Ameisen. Natürlich finden auch die Rehe und Hasen abwechslungsreiche Nahrung auf dieser Wiese.

Darüberhinaus ist sie - zumindest zeitweilig - auch eine Augen-Weide.

Wer mehr über Wiesen und Insekten erfahren möchte, auch in botanischer Hinsicht, den verweise ich gerne auf folgende Seite der Tornescher Autorin Susanne Dohrn:

https://www.meinekleinewiese.de

U.a. folgende lesenswerte und wichtige Bücher hat sie verfasst:

Das Ende der Natur. Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür

Der Boden, bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

 

Dieser Beitrag wurde aktualisiert am 28.11.2023