„Ich höre was, was du nicht siehst“

Unser großer Naturgarten - eine verwaltete Wildnis - steht Besuchern offen, die sich an unsere Regeln halten. (Leider kann man diese Selbstverständlichkeiten nicht mehr voraussetzen.)

Bitte:

  • vorher bei einem von uns Bescheid geben
  • keine Fotos/Filme machen
  • Hunde anleinen
  • Ihre Kinder beaufsichtigen
  • nichts abpflücken (nach Samen/Ablegern darf man fragen)
  • keinen Müll hinterlassen
  • nicht rauchen

Es gibt viel zu  hören, sehen und vor allem zu beobachten. Je nach Jahreszeit, Tageszeit und Wetter viele Insekten, Vögel (u.a. Eisvogel, Fischreiher, Gänse, Fasanen und sehr viele Singvögel), Reptilien, Hasen, Rehe usw.

Schauen, lauschen und betrachten ist viel besser als ein Handy zwischen sich und die Welt zu halten...

Am besten setzt man sich auf eine der Bänke im Gelände und hält erst mal Augen und Ohren offen.

Außerdem kann man beim Herumlaufen Wort-Schätze entdecken.

Erwarten Sie bitte keinen aufgeräumten, auf den Punkt hergerichteten Garten  wie bei den gängigen Aktionen „Tag des Offenen Gartens“. Ebenso arbeitet hier keine Mannschaft von Gärtnern wie z.B. im Arboretum.

Bei uns sehen Sie die Dinge im Prozess der Pflege und Gestaltung, oft auch im Scheitern. Kräfte und Zeit sind endlich, und da wir keine Zäune haben, kann auch die schön geplante Blühwiese schnell abgegrast sein…Wir teilen das Gelände mit all seinen Bewohnern. Seit Jahrzehnten arbeiten wir ohne Gift und ohne künstliche Bewässerung.

Übrigens: Wer über Giersch in seinem Garten jammert, hat keine Ahnung, was es heißt, mit bzw gegen wuchernde Ackerwinde, Schachtelhalm und Reet zu gärtnern...

Wer zum ersten Mal kommt und sich wirklich interessiert, kann leicht zwei Stunden in unseren Gebäuden und im Gelände verbringen ohne sich zu langweilen.

Und zu guter Letzt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde aktualisiert am 06.03.2024